NEUMOND-TEE

Heute beschreibe ich, wie mein Neumond-Tee aussieht.

Er besteht aus Kräutern, die meistens eine östrogenartige Wirkung haben. Dazu möchte ich jedoch gerne noch etwas erklären:

Was ist Östrogen, wozu brauchen wir es und warum gerade nach Neumond?

Um es mit den Worten von Frau Dr. med. Elisabeth Raith-Paula zu sagen, „Östrogene und Progesterone sind weibliche Hormone, das sind Botenstoffe, die im Eierstock gebildet werden und von dort aus mit dem Blut an alle Körperorgane gelangen.“ (aus dem Buch „Was ist los in meinem Körper“ – sehr empfehlenswert!). Östrogene sind dafür zuständig, dass frau sich wohlfühlt. Sie sind aber auch dazu da, unsere Gebärmutterschleimhaut aufzubauen und die Gebärmutter für eine ev. Befruchtung des Eis bereit zu machen. Das ist jedoch noch nicht alles - Östrogene sind sehr talentiert ;-) – im oben genannten Buch habe ich gelesen, dass sie auch die Muskeln an der Eileitermündung aktivieren, damit eventuell vorhandene Spermien in den richtigen Eileiter gelenkt werden. Ist das nicht genial?!

 

Das geschieht bei abnehmendem Mond, weil bei Neumond - dann wenn ja der Mond für uns kaum sichtbar ist, es ist dunkel und wir ziehen uns zurück - die meisten Frauen menstruieren, die Gebärmutter wird „gereinigt“, jedoch sogleich wieder Vorkehrungen, für ein neues Ei gemacht werden. Darum ist es hilfreich unsere Östrogene zwischen Neumond bis kurz vor Vollmond zu unterstützen.

 

So, nun aber zurück zu meinem Tee

Melisse
Melisse

Der grösste Teil von meinem Neumond-Tee besteht aus Melisse. Die Melisse ist eine „Herzpflanze“, weil sie für Herzprobleme sehr gut ist. Zudem beruhigt sie und ich mag sie ganz einfach :-)

Traubensilberkerze
Traubensilberkerze

Wenig Traubensilberkerze (nicht zu viel, ich habe das Gefühl, dass sie den Tee sonst etwas bitter machen könnte).

Sie ist eine Mondpflanze und Mondpflanzen beeinflussen den weiblichen Körper. Sie ist bekannt für ihre östrogenmodulierung und sie soll verjüngend wirken :-)

Hopfen
Hopfen

Hopfen; auch davon nehme ich nicht all zu viel. Im Buch von Roger Kalbermatten "Pflanzliche Urtinkturen" lautet der erste Satz beim Hopfen: "Der Hopfen ist eine Pflanze, die den Rückzug symolisiert".

Damianablatt
Damianablatt

Etwas DamianablattDamiana wirkt aphrodiesierend, es stärkt die Verdauungsorgane, hilft wenn frau müde und erschöpft ist und ist entkrampfend z.B. bei Menstruationsbeschwerden. Damiana erleichtert auch die Atmung.

Rosenblätter und Rosenknospen
Rosenblätter und Rosenknospen

Die Rose ist sehr zentrierend. Ich finde sie wunderschön und mag sie auch sehr gerne in meinem Tee, darum habe ich sie integriert.

Rotklee
Rotklee

Rotklee ist der einheimische Soja, weil er praktisch die gleiche Wirkung hat. Auch er unterstützt das Östrogen, zudem soll er weich, weiblich und sinnlich machen.

In meine Teetasse gebe ich noch ein Stück Süssholz (nicht die ganze Stange). Auf der Homepage kräuter-verzeichnis.de habe ich gelesen, dass Süssholz auch östrogenartig ist, sollte aber nicht in zu hohen Dosierungen verwendet werden.

 

 

 

Ca. 5 Minuten ziehen lassen - et voila :-)

 

Ich trinke ihn nun jeden Morgen bis einen Tag vor Vollmond. Danach kommt der Vollmond-Tee dran...

 

zum Wohl! ;-)

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